Die
orientalischen Katzen sind eigentlich in jeder
Hinsicht extrem. Es gibt wohl kaum eine Rasse,
die so anhänglich und gleichzeitig so
temperamentvoll ist. Ein Orientale ist am
liebsten die ganze Zeit um seinen Besitzer
herum, folgt ihm auf Schritt und Tritt und
sucht ständig nach Körperkontakt
und Aufmerksamkeit.
Zudem
sind Orientalen sehr soziale Tiere, die den
Kontakt zu Artgenossen lieben. Hat man mehrere
Orientalen, so kuscheln diese am liebsten
eng zusammen, spielen ausgiebig und putzen
sich gegenseitig. Dies ist auch ein Grund,
weshalb man sie nicht als Einzelkatze halten
sollte.
Das
Beste ist es wirklich, mindestens zwei Vertreter
der orientalischen Rassen oder einen Orientalen
mit einer anderen Katze ähnlichen Temperaments
zusammen zu halten, diese können sich
dann während der Abwesenheit des Besitzers
zusammen beschäftigen und somit wird
man auch dem sehr ausgeprägten Sozialverhalten
der Orientalen gerecht.

Orientalen
haben auch eine sehr eindringliche Stimme,
die sie gern einsetzen um ihre Wünsche
durchzusetzen, so dass es fast unmöglich
ist, ihnen diese nicht zu erfüllen. Um
ihren Willen durchzusetzen, können sie
äußerst hartnäckig und damit
vielleicht auch mal etwas anstrengend sein,
doch mit ihrer unübertroffenen Anhänglichkeit,
stets verbunden mit liebevollem Schrurren,
machen sie das allemal wieder wett.
Ist
man nicht bereit, sich täglich mit seinem
Orientalen zu beschäftigen oder kommt
eine Zweitkatze nicht in Frage, ist eine orientalische
Katze vielleicht nicht der richtige Wegbegleiter
und man sollte sich lieber nach einer anderen
Rasse umsehen.


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